We have a more suitable website version for you. Please confirm your country to get the right product availibility and even purchase online.

Letztes Jahr besuchten wir Remy, um herauszufinden, was er mit seinem Genius eRIDE so alles anstellt. Seine Antwort? Tja, die klang wirklich recht interessant. “Ich fahre damit zum Spaß, aber auch um zu trainieren.” Und so fing es mit der “Train Like a Pro” Serie an. Für diese neue Episode sahen wir uns seine speziell an E-Bikes angepassten Übungen etwas genauer an und wie diese sein Training beeinflussen.

Abgesehen von normalen Fahrten, nimmt Remy sein Genius eRIDE am liebsten für gezielte Trainingseinheiten anstelle seines klassischen Genius. Wir werden uns mit zweien genauer befassen: Maximal Aerobic Power und Sprinten.


Max Aerobic Power (MAP)

Sprinten / explosive Power

Wofür steht MAP?
Was bedeutet dies?
Die höchste Menge an Sauerstoff, die eine Person während einer mehrere Minuten dauernden maximalen körperlichen Belastung verbrauchen kann. Medizinisches Wörterbuch für Gesundheits- und Pflegeberufe, Farflex 2012 Für Leistungsfähigkeit und gegen Ermüdungserscheinungen beim Sprinten
Warum MAP bei Enduro-Fahrern trainieren?
Warum Sprinten / explosive Power bei Enduro-Fahrern trainieren?
Höhere MAP sorgt bei den Fahrern für mehr Konzentration und Leistungsfähigkeit auf langen Etappen, um Ermüdungserscheinungen zu vermeiden und Unfallrisiken zu verringern. So kannst du aus der Kurve heraus stärker in die Pedalen treten oder auf flachen Strecken länger sprinten (wenn du nicht auf dem Sattel sitzt).
Warum mit einem E-Bike fahren?
Warum mit einem E-Bike fahren?
Feuerschneisen vermeiden! Mit einem E-Bike kann der Fahrer steilere und technisch anspruchsvollere Trails erklimmen und schneller auf den Gipfel gelangen, um Downhills optimaler zu meistern. In der ersten Episode erfuhren wir, dass die durchschnittliche Herzfrequenz auf einem E-Bike höher ist als auf einem klassischen Bike, und das ist für die MAP von Vorteil. Was das Gewicht des E-Bikes angeht: Wenn du einen Sprint auf einem E-Bike schaffst, ohne die Assistenzfunktion einzuschalten, kannst du mit einem leichten Enduro Mountainbike umso kraftvoller sprinten. Dank dem Elektro-Antrieb kann sich der Fahrer zwischen zwei sich wiederholenden Etappen erholen.

MAP TRAINING: AUFWÄRMEN

Länge: 10 bis 30 Minuten ins Pedal treten
Modus: Eco

DETAILS
Terrain:
Feuerschneisen


Da ein MAP Training die Muskeln sehr intensiv beansprucht, ist es wichtig, sich gut aufzuwärmen, um sie zu stimulieren. Für mich ist dies die Fahrt von meiner Garage zu den Trails. Etwa 30 Minuten im Eco-Modus, ohne mich zu sehr anzutreiben.


“Ich bin kein großer Fan davon, mich selbst in Fitness-Studios einzusperren. Ich steige lieber auf meine Bikes”

– Rémy Absalon


MAP TRAINING: 1. ÜBUNG

TEIL 1
Länge: 4 Minuten bei 80 %
Modus: Trail (Tour/Sport)

TEIL 2
Länge: 1 Minute bei 100 %
Modus: Eco

DETAILS
Terrain: Trails, Uphill/Downhill
Wiederholungen: 3-mal mit 10 Minuten Pause dazwischen


Das MAP-Training ist wirklich wichtig für mich, denn auf einer Etappe kannst du schon nach wenigen Minuten die ersten Anzeichen von Müdigkeit spüren: Du atmest schwer, in die Muskeln gelangt weniger Sauerstoff und du beginnst dich zu verspannen, was zu Fehlern führen kann. Schaffe ich es, diese Phase hinauszuzögern, kann ich längere Zeit schneller fahren. 

Das erste Training ist relativ einfach, du brauchst nur ein E-Bike, ein paar Trails und einen Herzfrequenzsensor. Das Ziel heißt, nie schneller als 25 km/h zu fahren, wenn du in die Pedalen trittst, und dich beim Bergauf- oder Bergabfahren immer auf technisch anspruchsvollem Gelände zu bewegen. Um zu wissen, ob ich 80 % oder 100 % gebe, verwende ich mein Pulsmessgerät neben meinem eigenen Gefühl. Es ist wichtig, immer den gleichen Ablauf einzuhalten, um dies von Zeit zu Zeit vergleichen zu können. Ich führte regelmäßig Leistungstests mit Ärzten und Trainern durch, um sicherzugehen, dass ich 100 % leiste, was meinen Herzschlag pro Minute angeht. Dank dieser Tests habe ich ein besseres Gefühl und, um es noch genauer zu wissen, habe ich meinen Leistungsmesser. 




Abfahrten trainiere ich auf meinem Genius ohne Elektro-Antrieb. Dafür kann ich mit dem E-Bike Aufstiege schneller und auf interessanteren Trails bewältigen.


MAP TRAINING: 2. ÜBUNG

TEIL 1
Länge: 1 Minute bei 100 %
Modus: Eco

TEIL 2
Länge: 4 Minuten bei 80 %
Modus: 3:30 im Trail – 30 Sek. im Boost

DETAILS
Terrain: Trails, Uphill/Downhill
Wiederholungen: 5-mal ohne Pause dazwischen


Da es bei dieser ziemlich langen Trainingseinheit keine Erholungsphase gibt, eignen sich dafür eher geländegängige Bikes. Dies zählt nicht gerade zu meinen Favoriten beim Biken, so steige ich auf mein E-Bike und habe umso mehr Spaß! Bei diesem speziellen Training erweisen sich die Assistenz-Modi als absolut hilfreich, um meine Herzfrequenz-Intensität zu optimieren. In den 30 Sekunden im Boost-Modus können sich meine Beine erholen. Dabei bleibt mein Pulsschlag gleich hoch, da ich weiter bei hoher Drehzahl (UPM) in die Pedalen trete.



Ich suche mir immer Strecken aus, bei denen die Aufstiege mit einem klassischen Mountainbike unmöglich zu schaffen sind. Steile Abschnitte mit Stufen, Wurzeln oder Felsen, wo volle Konzentration und Ruhe gebraucht werden um sie zu bewältigen, genauso wie technisch anspruchsvolle Abfahrten. Der elektrische Antrieb unterstützt mich beim Bergauffahren, aber wegen des zusätzlichen Gewichts des E-Bikes muss ich mich stärker anstrengen. So trainiere ich erfolgreich mein Herz. 

Manchmal klappt es schon beim ersten Versuch… Und dann geht der Spaß erst richtig los.


“Mit einem E-Bike kann der Aufstieg genauso technisch anspruchsvoll sein wie die Abfahrt. Deswegen stellt es so eine große Herausforderung dar, MAP auf einem E-Bike zu trainieren”

– Rémy Absalon


SPRINT TRAINING: 3. ÜBUNG

Länge: 10 Sek.
Modus: Ohne Assistenz-Funktion

DETAILS
Terrain: Feuerschneisen, Trails, leichte Abfahrten
Wiederholungen: 5-mal mit 30 Sekunden Pause dazwischen


Als Ausgleich oder separate Übung trainiere ich auch Sprinten. Sprinten gehört nicht den lustigsten Dingen, aber es ist wichtig. Ohne genügend Training wird dein Sattel nach ein paar Sekunden sehr verlockend! Um für mehr Effizienz zu sorgen, schalte ich die Antriebseinheit aus und kann so durch das zusätzliche Gewicht des E-Bikes den Schwierigkeitsgrad erhöhen. Zum Erholen schalte ich den Antrieb wieder ein.



DATEN-ANALYSE


Wieder zu Hause heißt es duschen und sich Zeit nehmen, um die Daten zu analysieren und mit den vorherigen Trainingseinheiten zu vergleichen. Daher ist es so wichtig, bei beiden Übungen immer den gleichen Ablauf einzuhalten.



Das Genius eRIDE 900 Tuned von Remy Absalon