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N1NO Schurter im siebten Himmel

10 September 2018

 Lenzerheide, Schweiz.

N1NO Schurter konnte heute seinen siebten Weltmeistertitel und den vierten in Folge verzeichnen. Vor 24.000 Zuschauern und beim größten XC-Rennen der Geschichte dominierte N1NO das Rennen. Der Italiener Gerhard Kerschbaumer war der einzige, der das Battle am Leben erhielt – bis zum Ende der sechsten Runde, als N1NO entschied, sich für den finalen Angriff abzusetzen.

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Das Rennen auf heimischem Boden trieb N1NO zu neuen Höchstleistungen an: „Es war hart, härter als es aussah. Meine Beine waren heute nicht unbedingt in Bestform. Meine Fans haben mich jedoch die Schmerzen vergessen lassen, es war wirklich ein Erlebnis.“


Bevor N1NO zum Angriff überging, formierte sich hinter ihm und seinem italienischen Rivalen für einige Runden, aber mit sicherem Abstand, eine Verfolgergruppe um Henrique Avancini (BRA), Florian Vogel (SUI), Mathieu van der Poel (NEL) sowie Mathias Flückiger (SUI). „Ich wusste, dass Kerschbaumer heute ein starker Gegner sein würde, da er eine super starke Saison hatte“, meinte N1NO. Nach dem Angriff von van der Poel wurde es noch aufregender, da der dänische Champion ab der Mitte des Rennens eine unglaubliche Geschwindigkeit drauf hatte. Es wurde offensichtlich, dass dieses World Champion-Rennen zwischen den drei Hauptrivalen der 2018er World Cup-Saison ausgetragen werden würde, nämlich N1NO, Kerschbaumer und van der Poel.

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Doch N1NO kannte nicht nur jeden einzelnen Stein dieser Route. Er war geduldig und intelligent genug, um Ruhe zu bewahren und auf den richtigen Moment für den finalen Angriff zu warten. Mit einem Vorsprung von elf Sekunden überquerte N1NO vor Kerschbaumer und van der Poel die Ziellinie (+1:14). Die Arena von Lenzerheide stand auf dem Kopf. Tausende von Fans standen am Ziel und jubelten ihrem Helden, dem alten und neuen Weltmeister, zu.

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„Neben der Olympiamedaille, die ich mir 2016 in Rio holte, zählt dieser Sieg zu meinen tollsten. Ich fuhr regelrecht durch stehende Ovationen. Nicht einmal in meinen kühnsten Träumen hätte ich für möglich gehalten, wie die Zuschauer bei der Siegerehrung ausflippten. Die großartige Atmosphäre in Lenzerheide war nicht nur mir und meinem Erfolg zu verdanken, es war ein Statement für das Mountainbiken in der Schweiz,“ sagte N1NO.

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„Ich bin einfach sprachlos. Der Sieg dieses Rennens vor den Fans hier in der Schweiz ist ein Gefühl, das man sich mit keinem Geld der Welt kaufen kann! Die Menge hat mich regelrecht zu Höchstleistungen angetrieben. Es war eine unglaubliche Geräuschkulisse und ich fühlte mich nie besser auf einem Mountainbike. Das alles habe ich den Besuchern hier zu verdanken.“

Bisher holte sich N1NO Schurter drei Olympiamedaillen (Bronze, Silber und Gold), gewann sieben Mal die Weltmeisterschaft und ist 6-facher World Cup-Sieger. Darüber hinaus gingen 30 World Cup-Gewinne auf sein Konto, somit fehlen ihm noch drei WC-Gewinne, um den Rekord von Julien Absalon mit 33 Gewinnen zu schlagen.

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N1NO Schurters Spark RC 900 Special Edition für Lenzerhheide

Nino Schurter fährt eines der leichtesten und schnellsten Bikes mit hoher Steifigkeit, das Spark RC 900 World Cup. Dieses Fully wiegt 9,86 kg (inkl. Pedalen), ist auf Rennen getrimmt und bereit zu gewinnen. Für die UCI Weltmeisterschaft in Lenzerheide hat SCOTT zusammen mit den Entwicklern von Sram an einem Race-Design gearbeitet, das so zuverlässig ist wie ein Schweizer Taschenmesser. Alle technischen Daten findest du hier.

 

Erste Elite-Weltmeisterschaften für Andri Frischknecht

Andri Frischknecht erzielte einen ausgezeichneten 13. Platz, vor Maxime Marotte (FRA). „Wenn man beim ersten Abstieg dieser Strecke nicht unter den ersten zehn ist, hat man ein Problem. Manuel Fumic (GER) stürzte direkt vor mir, sodass jeder den ersten Abstieg zu Fuß gehen musste,“ sagte Andri. „Ich kämpfte mich Schritt für Schritt zurück ins Rennen. Das Rennen war vor dieser Menschenmenge so unwirklich. Man konnte sich schwer konzentrieren, da die Fans so laut und enthusiastisch zujubelten.“

„Mein Ziel war es, unter die Top 10 zu kommen. Ich bin super stolz, es auf den 13. Platz geschafft zu haben! Es war mein ersten Elite-Rennen bei der Weltmeisterschaft und die Erfahrung war unglaublich! Ein Rennen vor 24.000 jubelnden Fans ist eine bleibende Erinnerung. Aufgrund der beiden Top Ten-Ergebnisse beim World Cup und des heutigen freue ich mich auf die nächste Saison und hoffe auf eine durchgängige Leistung.“

Andri Frischknecht, SCOTT - SRAM MTB Racing

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Die SCOTT Junioren tauschen bei den UCI-Meisterschaften das Podium

Nicht nur Nino Schurter zeigte bei der Weltmeisterschaft gute Leistungen. Die SCOTT Fahrerin Laura Stigger verteidigte in Lenz erfolgreich ihren XCO-Juniorenitel der Damen. Die junge Österreicherin fuhr beim ersten Anstieg den Verfolgern davon und blieb das gesamte Rennen in Führung. Laura gewann in der Kategorie Junioren mit einer Führung von über drei Minuten.

Alexandre Balmer aus dem Entwicklerteam von SCOTT ist der dritte Weltmeister auf SCOTT Bikes bei den diesjährigen Wettbewerben. Der junge Schweizer kämpfte hart, um die Lücke von 40 Sekunden zu schließen, mit der er von Beginn an beim Rennen der Junioren kämpfte. Er schaffte es, mit 2 Sekunden Vorsprung vor dem Deutschen Leon Kaiser zu gewinnen. Balmer, einer der größten Talente im Schweizer Radsport ist Meister der Junioren in den Kategorien, TT, Road und MTB. „Mein Ziel ist es, mich auf das Mountainbiken zu konzentrieren und einmal bei den Olympischen Spielen teilzunehmen“, sagte Balmer nach dem Rennen.

Sowohl Balmer als auch Stigger bereiten sich auf die Straßenweltmeisterschaft in Innsbruck vor.

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Fotos: Sven Martin, Jochen Haar, Armin M. Küstenbrück/ego-promotion

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