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Die Jagd nach Trails auf der Insel des ewigen Frühlings

Bei Europa denken die meisten von uns zuerst an alte Städte, Lederhosen und die Queen. Kaum aber an Dschungel, Urwälder, Palmen und Vulkane. Keine Überraschung auf einem Kontinent, der so dicht besiedelt ist, dass es schwierig ist, überhaupt ein freies Plätzchen am See zu ergattern. Doch auf den zweiten Blick findest du alles – sogar Vulkane.



Genau solche Plätze suchen wir bei Moment Pictures. Für uns ist nichts lohnender, als den Berg auf einem Mountainbike zu erleben. Mit den oben genannten Zutaten, Campen und Grillen und einer superguten Crew kann nichts mehr schief gehen!

Und genau hier beginnt unser Abenteuer. Die Aufgabe: Ein Gelände zu finden, das genauso abwechslungsreich, wie das neue SCOTT Genius vielseitig ist. Aber wo fängt man an?


Zum Glück kommt unser guter Freund, Daniel Schäfer, von seinen Reisen nicht ohne atemberaubende Fotos heim. Deshalb hatten wir schon einige Locations im Kopf, die uns reizten und die sich als Ausgangspunkt für eine Tour eigneten. Daniel verbrachte beinahe die Hälfte seiner Profilaufbahn in La Palma und kennt all Orte in- und auswendig – der ideale Partner also für dieses Projekt.

La Palma ist eine Insel, die wir schon lange einmal in Angriff nehmen wollten und von der wir noch nicht viele Videos gesehen hatten. Sie ist eine der insgesamt sieben kanarischen Inseln und erhielt den verheißungsvollen Namen Insel des ewigen Frühlings.

Neugierig gemacht, suchten wir nach Locations und “voilà” hier fanden wir alles – auf einer Insel mit der größten Vielfalt auf engstem Raum. Die Insel beheimatet einige der ältesten Regenwälder der Welt, bietet fantastische, mediterran anmutende Singletrails und atemberaubende Vulkane – diese Insel ist der wahr gewordene Traum unserer Filmemacher.

Nach wochenlanger Internetrecherche mit Dan waren wir alle darauf versessen, diese Reise zu machen. Hierbei geht es nicht darum, das absolute Abenteuer zu erleben, sondern einen Ort fürs Auge zu finden, der gut zu fahren ist und der euch dazu anspornt, euch auf euren Draht- (oder Carbon-)Esel zu schwingen und loszudüsen!

Unsere Crew bestand aus den Tillmann-Brüdern, Toni (Kameramann), Michi (Art Director) und Andi (Produktionsleiter/Athlet) sowie Julian Mittelstädt, dem wir all die tollen Standfotos zu verdanken haben, sowie aus zwei weiteren Fahrern und Freunden, Felix Heine und Iraitz Etxebarria.

Nachdem die allgemeine Route feststand und die Produktion durchgeplant war, wurde es Zeit, aufzubrechen und in den Flieger zu steigen, um das Festland hinter uns zu lassen!


Tag 1

Nach einer kurzweiligen Flugzeit von 5,5 Stunden landeten wir in La Palma und trafen uns dort zum ersten Mal mit dem Einheimischen Daniel und hießen Iratiz in unserem Team willkommen. In Spanien geht es etwas gemächlicher zu als im guten alten Deutschland. Unsere erste geistige Herausforderung war es, einen Mietwagen zu bekommen, nachdem wir ca. 2 Stunden am Schalter anstanden.

Aber hey, wir sind auf einer spanischen Insel, haben eine Fahrradtour mit einer guten Crew vor uns, also kein Stress!

Auf dem Weg zu unserem Apartment hielten wir schon einmal Ausschau nach einer geeigneten Location und konnten dabei einen ersten Eindruck gewinnen, was uns erwartet – und Junge, wir waren ganz schön aufgeregt!


Tag 2

Als La-Palma-Neulinge widmeten wir unseren ersten Tag komplett der Erkundung der Gegend, um möglichst viel von der Insel und ihrer Landschaft aufzusaugen. Und da diese Insel so ein Schmuckstück ist, gelang uns das auch. Von Regenwäldern bis hin zu Vulkanen – diese Insel bietet alles in greifbarer Nähe. Die Vegetation ändert sich so schnell, dass man den Übergang kaum merkt.

Nachdem wir ein paar Probleme mit der Ausrüstung und dem Bike behoben hatten, setzten wir uns zusammen, um einen Schlachtplan für die nächsten Tage auszuarbeiten. Als Insel des ewigen Frühlings bringt sie, wie du dir denken kannst, viel Regen und Wolken mit sich. Deswegen mussten wir uns verschiedenste Szenarien einfallen lassen und berücksichtigen, zu welcher Tageszeit und zu welchen Wetterbedingungen usw. wir filmen können.


Tag 3

Am ersten Tag offenbarte sich uns ein Szenario, das ganz oben auf unserer Wunschliste stand und was man nirgends in Europa außer auf den Kanaren antrifft: einen Regenwald aus alten Lorbeerbäumen.


Diese Wälder gehören zu den ältesten Regenwäldern der Welt und beeindrucken deshalb, weil sie auf einer ansonsten sehr weitläufigen Inselgruppe vorkommen. Aufgrund der Höhe des Vulkans Roque des Los Muchachos von über 2.400 Metern werden die Wälder von den ewigen Nebelbänken genährt, die über dem Vulkan hängen und die Landschaft in eine mystische Atmosphäre verwandeln, wie wir sie aus Jurassic Park kennen.


So unglaublich das alles klingen mag, der Name Regenwald lässt schon erahnen, dass es viel regnet! Und wer hätte das gedacht, das tat es tatsächlich! Am ersten Tag wurde die Crew, die Ausrüstung und Regenkleidung auf die Probe gestellt, da ein ganztägiges Filmen bei etwa 5 Grad im Nebel und gießendem Regen nicht gerade angenehm ist. Doch mit einem zufriedenen Lächeln im Gesicht, nicht zuletzt aufgrund der atemberaubenden Landschaft, der flüssigen Trails und der Tatsache, dass wir das machen, was wir am liebsten tun – nämlich Biken – ließen wir den Tag mit einem großen Daumen nach oben ausklingen!


Tag 4

Am nächsten Tag wurden wir von angenehmeren Temperaturen – weshalb wir eigentlich herkamen – und einer komplett anderen Kulisse begrüßt. Gute 15 Minuten von den Regenwäldern entfernt taten sich endlose Lavafelder mit wunderschönen Pinienbäumen auf, die das Umfeld des nächsten Tages bestimmten.


Die Pinienbäume, namens Pinus Canariensis, die nur auf den Kanaren gedeihen, sind atemberaubend. Sie können eine Höhe von bis zu 50 Metern erreichen und was noch beeindruckender ist, sie wachsen sogar auf großen Lavafeldern. Diese Bäume erheben sich wie Phönix aus der Asche und sind an die vulkanische Umgebung optimal angepasst. Ihre spezielle Rinde hält hohen Temperaturen stand und sie können, auch wenn sie pechschwarz verbrannt sind, überleben und sogar erneut austreiben.


Wegen der hohen Windgeschwindigkeit kam und verschwand die Sonne innerhalb von Sekunden und verwandelte die Szenerie von bilderbuchmäßig in frustrierend. An diesem Tag war es ein Katz-und-Maus-Spiel, um den Auslöser im richtigen Moment zu drücken.

Nach einem weiteren Tag voller Spaß stand die Stimmung für unsere nächste Location fest.


– gute Vibes –


Tag 5

Teneguia. Dieser Vulkan bot eine komplett andere Kulisse mit schnellen, weitläufigen Lavafeldern, die neben Tempo auch eine fantastische Aussicht ermöglichten. Entstanden sind sie 1971 während des letzten Ausbruchs und stellten sich als superlocker heraus, an was man sich aber schnell gewöhnen konnte!


Diese Location begann mit einem weitläufigen Feld, das glatt als Freeride-Platz durchgehen könnte, als künstlicher Trail, der sich bis zum Meer hinab windet. Dieser Trail war so ganz anders und es fällt schwer, dafür die richtigen Worte zu finden. Er gab dir das Gefühl, am Ende der Welt angekommen zu sein oder es zumindest zu sehen. Die Erfahrung war so unbeschreiblich, dass wir diesen Trail bei ausreichender Zeit am liebsten erneut befahren hätten.


Nachdem wir einige superfreundliche Wanderer passiert hatten, die ziemlich begeistert waren, als sie uns sahen, erreichten wir das Meer, genau dort, wo der Leuchtturm steht. Geht es noch kitschiger?

Doch der Tag war noch nicht um. Wir stiegen wieder in unsere Autos, um an diesem Tag noch eine weitere Location mitzunehmen.


Und natürlich: eine komplett andere. Am ersten Tag entdeckten wir ein verlassenes Flussbett, das sich durch ein Bergtal schlängelte, umgeben von Palmen, Kakteen und Aloe Vera. Dieses Bett bildete eine führende Linie zur untergehenden Sonne und gehörte deshalb zu einer unserer besten Locations für Sonnenuntergänge. Doch diese Tageszeit bringt am meisten Stress mit sich, da die goldene Stunde ihrem Namen nicht gerade gerecht wird.


Innerhalb von nur 30 Minuten musst du alles geben und möglichst viel wandern und fahren, um wirklich etwas davon zu haben. Nach einigen guten Over-the-Bars und völlig außer Atem, hatten wir schließlich das im Kasten, nach dem wir suchten. Deshalb belohnten wir uns mit einem leckeren Barbecue bei Daniel zu Hause. Das ganze Projekt wäre ohne seine Hilfe nicht möglich gewesen! Sollte es dich jemals mit deinem Bike auf diese Insel verschlagen, dann lass dir unbedingt von ihm alles zeigen!


Tag 6

Am 6. Tag konnten wir endlich unseren müden Knochen etwas Ruhe gönnen und die kanarische Tradition kennenlernen! Auf den kanarischen Inseln wird einer der größten Karnevale der Welt gefeiert und unsere Reise beinhaltete den Besuch des legendären weißen Karnevals von Los Indianos. Alle  Inselbewohner und die Touristen auf den Schiffen waren extra für dieses Event komplett in Weiß gekleidet, um sich zu amüsieren und natürlich, um viel Bier und Caipirinhas zu trinken.


Der Dia des Los Indianos ist eine lustige Anspielung auf die sogenannten Indianos. Die damaligen Indianos waren betuchte Auswanderer aus Kuba, die sich bei ihrer Ankunft mit weißem Puder bedeckten, um nach der langen Seefahrt einen helleren Teint zu bekommen. Inzwischen treffen sich über 80.000 Menschen in der 13.000-Seelenstadt und bedecken sie mit weißem Puder. Neben kubanischer Musik und Zuckerrohrgetränken drängen die Besucher in den schmalen Gassen und haben viel Spaß.


Nach diesem Kulturschock schwangen wir uns noch am selben Tag auf unsere Bikes, um unser Vorhaben umzusetzen, und erneut den Trail zum Leuchtturm zu fahren. Aber dieses Mal mit einer GoPro-Kamera an der Brust, sodass auch ihr noch etwas davon habt.

Da diese Kulisse so bilderbuchmäßig war und wir nach dem Karnevaltreiben genug von der Zivilisation hatten, schlugen wir am Fuße des Trails unsere Zelte auf. Ein kühles Bier, Snacks und ein Sternenhimmel vom Feinsten. Diese Insel war der Volltreffer!


Tag 7

Doch der letzte Tag toppte alles Vorherige! Nach einer kurzen Vulkan-Tour erreichten wir den unteren mediterranen Wald, wo wir einen Trail entdeckten, den wir auf unsere Best-of-Liste setzten! Schnell, fließend und lang – dieser Trail, der in einen Wald blühender Mandelbäume mündet, war der perfekte Endpunkt unserer Tour!


Vielen Dank, SCOTT! Vielen Dank an La Palma, an Daniel Schäfer, Heimplanet und Schwalbe! Danke, dass ihr das möglich gemacht habt! Wir kommen definitiv wieder!


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  • Video: Moment Pictures
  • Standbildfotografie: Julian Mittelstädt / JMVotography
  • Text: Andi Tillmann / Moment Pictures