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Der Olympiasieger N1NO Schurter verbringt 95 % seiner Zeit im Training oder bei Rennen auf seinem Bike.​​​​​ Wie alle Athleten auf diesem Niveau nutzt der siebenfache Weltmeister die Zeit zwischen den Wettbewerben gerne und entflieht seinem sonst strengen Zeitplan, um an einem abgelegenen Ort Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen. Für N1NO ist die Toskana eine Art zweite Heimat, denn sie ist zugleich eines der Trainingszentren des SCOTT-SRAM MTB-Rennteams.



Schurters Königreich Toskana

N1NO Schurter ist im Osten der Schweiz aufgewachsen und lebt noch immer dort. Im Winter herrschen in Graubünden jedoch keine idealen Bedingungen für das Mountainbike-Training. Schon seit Jahren verbringt N1NO viel Zeit auf dem Familienanwesen in der Toskana, wo sich endlose Singletracks direkt vor der Haustür erstrecken. Es ist ein wilder und abgelegener Rückzugsort – perfekt, um runterzukommen und Gedanken, Körper und Geist zu erfrischen.


Das Gebiet um Massa Marittima in der Südtoskana ist ein regelrechter Spielplatz für Mountainbiker und Outdoor-Liebhaber jeder Art. Ganz egal, ob man mit dem Pickup die steilsten Hügel erklimmt, fließende Singletracks bergab an den Strand fährt oder dem Motocrossrad zeigt, was Sache ist: Hier kannst du dich voll und ganz austoben. Dazu können sich auch das Essen und der Wein dort sehen lassen.


Nino, was bedeutet dir die Off-Season?

"In meiner Off-Season schöpfe ich Kraft und hole mir neue Motivation. Eine XC-Saison ist extrem kräftezehrend, kräftemäßig und auch mental. Zuallererst erhole ich mich und bike gar nicht oder kaum, kümmere mich stattdessen um die schönen Dinge des Lebens, um meine Familie vorneweg. In meiner kurzen Nebensaison hole ich auch Verpasstes nach: Wir sind ab und zu am Strand, gehen gemütlich essen und machen Dinge, die nichts mit dem Bikerennsport zu tun haben. Zeit mit Freunden zu verbringen ist mir ebenfalls wichtig – das kommt oft zu kurz, wenn man im Weltcup-Modus ist."



Wie wichtig ist es für einen Athleten, abzuschalten vom angespannten Race-Modus?

"Erholung und Pausen sind so wichtig wie das Training. Pausen sind während der Trainingszeit elementar um körperlich zu regenerieren. Längere, mehrwöchige Time-offs sind langfristig für Athleten insofern wichtig, um dem Körper Ruhe zu geben, neue Reize zu setzen und den Kopf frei zu bekommen. Wer ständig trainiert ohne Körper und Geist eine Auszeit zu gönnen, trainiert sich in den Keller, physisch und psychisch. Gerade nach einer ereignisreichen Saison mit vielen Höhepunkten und großen Erfolgen, ist es für mich immens wichtig, so gut wie möglich runterzukommen. Meine Familie und eine ganz andere Umgebung helfen mir dabei sehr."


Was sind die Vorteile, an einen komplett abgeschotteten Platz zu gehen in dieser Zeit?

"Ich habe sehr viel Trubel das ganze Jahr über. Nebst dem Training und dem Rennzirkus stehen übers Jahr hinweg permanent Sponsorenevents, Medientermine und andere Verpflichtungen auf meinem Programm – das ist schön aber auch sehr aufwändig und arbeitsintensiv. Um maximal auszuspannen und den Kopf frei zu kriegen, bin ich gerne an relativ ruhigen Orten, wie z.B. im Ferienhaus meiner Eltern in der südlichen Toskana – dort habe ich keine Ablenkung und kann mich ganz aufs Nichtstun fokussieren. Ganz «ohne» geht es natürlich auch bei mir nicht: Die Trails dort sind wie ein Spielplatz, das Gelände wie gemacht für kleine als auch für groß Jungs: Jedes Jahr entdecke ich neue Trails und Lines – Keine Frage: Die Maremma ist sehr wild und bietet für Biker enorme Vielfalt."


Wie schöpfst du neue Kraft?

"Ich mache alles was Spaß macht und Abwechslung gibt: Motocrossen, ans Meer gehen, ein Stück weit dem italienischen Dolce Vita frönen – die Toskana macht es mir hier sehr einfach."


Die Toskana ist bekannt für guten Wein, die schönen Alleen und ihre reichhaltige Geschichte: Was bedeutet dir das und was zieht dich sonst noch alles immer wieder dorthin?

"Mit der Toskana verbinde ich Familie, gutes Essen, coole Trails, das Meer, Freunde sowie jegliche Outdoor-Abenteuer. Es ist der Ort, an dem ich sprichwörtlich runterkomme und auf «Re-Set» drücken kann. Man lebt dort ein recht einfaches Leben, garniert mit dem typischen Ambiente, extrem sympathischen Menschen und meist angenehmem Wetter. Abgesehen davon lässt es sich super trainieren – egal auf welcher Art von Bike."


Wie wichtig ist dir deine Familie und welche Rolle spielt diene Tochter in deinem Leben?

"Die Familie ist die Basis. Ohne funktionierendes Umfeld geht nichts. Meine Tochter und Frau sind mir natürlich immer am wichtigsten. Meine Tochter ist mit ihren drei Jahren jetzt schon sehr gewandt auf dem Kinderrad. Sie kommt auch öfters mal mit mir mit bzw ich nehme sie mit – das flasht sie extrem."


Wie bist du mit deinem Bruder zum Biken gekommen?

"Zusammen haben wir das Biken entdeckt. Als Familie waren wir oft in den Bikeferien. Wir haben beide einen total unterschiedlichen Bikestyle, was sehr inspirierend sein kann. Wir haben alle auf unsere Weise Spaß am Bikesport. Mein Bruder ist MTB-Lehrer, er hat eine Bikeschule und somit wie ich so gut wie jeden Tag im Sattel. Mein Vater war früher Trainer der Schweizer DH-Nationalmannschaft und ist heute noch sehr flott auf dem Bike unterwegs. Beide investieren viel Zeit ins lokale Trailbuilding und in die Bike-Community hier in der Maremma. Es ist großartig, wenn man eine Leidenschaft innerhalb der Familie teilen kann! Wir leben das Biken wirklich mit jeder Faser. Gerade erst haben sie eine neue Trail-Line hier in Massa Marittima auf einem der lokalen Hausberge geshapt, den El Nino. Ich konnte es nicht erwarten, sie zu fahren!"


N1NO Schurter’s SCOTT Ransom

Was verbindest Du mit dem Ransom und was ging Dir durch den Kopf, als Du von der Wiederbelebung des Namens gehört hast?

"Das Ransom war mein erstes Freeride-Bike und ich erlebte viele tolle Touren und Rennen damit. Ich habe sogar eines der ersten Enduro-Rennen in Flims gewonnen. Das Ransom war ein Pionier in diesem Segment. Ich habe mich riesig auf die neuen Modelle gefreut - keine Zweifel, das Ransom hat gehalten, was es versprochen hatte."


Wie oft benutzt du das Ransom?

"In der vergangenen Off-Season habe ich nur das Ransom benutzt, kein anderes Bike. Wenn ich nicht XC-Racer wäre und nur ein einziges Fahrrad besitzen könnte, würde ich mir ein Ransom kaufen – kein Spaß! Es ist die Art von Bike, das dir Freiheit und Spaß gibt, mit diesem Gerät wirst du zu Orten gelangen, die nie zugänglich wären, und jeder Weg fühlt sich wie ein einziger Flow an. Es klettert so unglaublich gut für ein 170mm-Bike und in Downhills ist es einfach eine Bombe - ich bin noch nie ein Enduro-Bike gefahren, das so etwas derart gut kann."


Elektrische Schaltung, ein E-Dropper, TwinLoc - Dein Ransom ist state-of-the-art…

"Die Vorteile sehen auf den ersten Blick nicht so dramatisch aus, aber wenn man etwa Sram’s neue AXS einmal lange gefahren ist, will man sie nicht mehr missen. Jedes Movement fühlt sich immer gleich an. Es fühlt sich zudem extrem sicher und komfortabel an. Grundsätzlich kannst du dich viel mehr auf die Basics konzentrieren - und noch härter am Limit fahren."


Erwägst du, den E-Dropper im Weltcup einzusetzen?

"Ja, natürlich nicht in allen Rennen, aber wenn es Strecken mit schwierigen Bedingungen geben wird. Das Einrichten des E-Droppers und die Entnahme ist jetzt super einfach, so dass wir schnell wechseln können."


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  • Video: Raineduponmedia / Etienne van Rensburg
  • Bilder: Jochen Haar