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Sebastian Kienles letzte Vorbereitungen für den IM Hawaii

2014 holte Kienle in Kona den Weltmeistertitel und ist unbestritten einer der akribischsten Triathlon-Wettkämpfer. Jede einzelne Trainingssitzung ist perfekt durchgeplant und wird anschließend zusammen mit Trainer Lubos Bilek genau analysiert, um selbst an kleinsten Verbesserungen zu arbeiten. Doch wie laufen Sebastian Kienles letzte Wochen und Tage vor dem IM auf der Big Island von Hawaii eigentlich genau ab?

Kienle ist bereits zum sechsten Mal auf Kona und ganz nach dem Motto „Never change a winning formula“ kommt er wie jedes Mal genau 5 Wochen vor Beginn des Wettkampfs nach Hawaii. Hier findet er die perfekte Trainingsumgebung, kann sich jedoch in dieser Zeit auch mit den besonderen Wettkampfbedingungen vertraut machen und die Zeitumstellung besser verarbeiten.

„Ich genieße die ruhigen Wochen vor Wettkampfbeginn, da sind noch nicht so viele Teilnehmer da,“ sagt Sebastian Kienle. “Diese ruhige Zeit tut mir sehr gut, gerade auch dieses Jahr, da ich sie diesmal mit meiner Frau hier verbringe. Es ist einfach toll, morgens nach dem Training mit einem Kaffee in der Hand und beim Abendessen den Ausblick auf den Ozean zu genießen. Das bringt mich in die richtige Stimmung für den Wettkampf und die Vorbereitungszeit.” 



Einer, der von Anfang an immer mit dabei war, ist sein Trainer Lubos Bilek. Der gebürtige Tscheche begleitet jedes Training seines Schützlings auf der Big Island und weiß auch, wie man ihn bei Laune halten und vom Thema Triathlon ablenken kann.

„Entspannung ist nach jedem Training das A und O: den Kopf frei bekommen und nicht mehr an den Triathlon denken. An einem Abend in der Wettkampfwoche steht zum Beispiel ein Kinobesuch an. Toll ist auch, dass seine Frau in diesem Jahr mit dabei ist. Das bringt Sebastian auf andere Gedanken und der Triathlon steht nicht ständig im Mittelpunkt,“ so Lubos.  


„In der letzten Woche kann man das Rennen nicht mehr gewinnen, aber verlieren schon. Morgens kann man eine Menge Wettkämpfer auf dem Alii Drive laufen sehen, und zwar in einem Tempo, dass man meint, sie würden Jan Frodeno oder Sebastian Kienle am Wettkampftag schlagen. Viele rauben sich damit in der letzten Woche wichtige Kräfte.” 


Laut seinem Trainer trainieren viele der Sportler in den letzten Tagen vor dem Wettkampf viel zu hart, das gilt insbesondere für Altersgenossen. Und beim Wettkampf haben sie dann nicht mehr genügend Kraft.

„Die ganze harte Arbeit sollte bis zur letzten Woche vor Wettkampfbeginn abgeschlossen sein, sonst kann man sich in diesen Tagen nicht ausreichend erholen und regenerieren. Die Frage ist eher: Wie kann ich mein ganzes Potenzial am Tag X nutzen? Da ist eine gute Regeneration oftmals der Schlüssel zum Erfolg,“ meint Lubos. 


Bildnachweise: Korupt Vision