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Geschichten über die letzten Vorbereitungen auf den berühmtesten Triathlon der Welt
Lange Rennen sind Pflicht, wenn man für den Ironman trainiert. Die Mehrheit der Profis läuft mindestens eine Langstrecke pro Woche, um sich auf ihre Rennen vorzubereiten, denn die körperlichen Anforderungen sind vergleichsweise hoch. Um die Belastung der Gelenke zu reduzieren, läuft man lange Distanzen idealerweise auf Kieswegen anstatt auf asphaltierten Straßen. Wir haben Luke McKenzie und Beth Gerdes auf einer ihrer längsten Streckenläufe im Hinterland von Kona begleitet.
Eine von Lukes und Beths Lieblingsstrecken ist die Mana Road nahe Waimea. Die Stadt befindet sich 2.676 Fuß (815 Meter) über dem Meer. Das Klima ist daher deutlich kühler als in Kailua-Kona.
“Wir genießen es, hier draußen zu laufen, denn die Umgebung mit dem Farmland ist ganz anders als die Lavafelder in der Nähe von Kona”, sagt Luke.
Beth Gerdes ist eine der schnellsten Läuferinnen im Langstreckentriathlon, das Laufen mit ihrem Verlobten ist also kein Problem. “Ich kenne die Formel, die ich anwenden muss, um 3 Stunden ohne Fahrrad konzentriert zu laufen. Es ist für mich natürlich. Um das zu tun, muss ich jedoch sehr fit auf dem Bike sein”, sagt Beth.
“Die längste Distanz, die wir gewöhnlich vor Kona laufen, beträgt 2,5 Stunden. An manchen Tagen laufen wir aber auch zwei Strecken, einmal 2 Stunden morgens und eine weitere Stunde nachmittags”, erklärt Luke.
“Unsere Langstreckenläufe umfassen gewöhnlich Etappen oberhalb und unterhalb der Ironman-Geschwindigkeit; alternativ beenden wir den Lauf mit einem 30-minütigen Finish in Ironman-Geschwindigkeit, oder knapp darunter”, kommentiert Beth das Training.
Das gewöhnliche Laufpensum von Luke und Beth liegt bei 75–90 km pro Woche. Manchmal wird das Pensum allerdings um bis zu 100 km erhöht, wenn sie ein paar Tage vor dem Rennen ihren Schwerpunkt setzen.
Auf die Frage, wie sie sich auf die besonderen Bedingungen des Marathons in Kona vorbereitet haben, antwortet Luke: “Wir trainieren gerne unter heißen Bedingungen und stellen uns mit speziellen Akklimatisierungsläufen in der Vorbereitung auf die Hitze ein.”
Die Hitze und die Feuchtigkeit können den Körper beim Marathon in Kona ganz schon auslaugen“, sagt Beth. „Flüssigkeitszufuhr und Geschwindigkeit sind entscheidend sowohl für die Platzierung im professionellen Bereich wie auch in der Altersgruppe“, rät Luke.