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SCOTT Athleten laufen stark bei Wings For Life World Run

09 Mai 2017

Vergangenen Sonntag, den 7. Mai, fand der Wings For Life World Run statt. Mit einem gemeinsamen Start aber ohne feste Ziellinie starteten die Läufer zeitgleich bei 25 Events auf der ganzen Welt. Erst wenn das Catcher Car sie einholte, war das Rennen beendet. Mit diesem Modus waren Elov Olson (SWE) und Jo Meek (UK) der letzte Läufer bzw. die letzte Läuferin auf ihrer jeweiligen Strecke in Schweden und der Slowakei.

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Wie habt Ihr Euch auf das Rennen vorbereitet?

Olsson: Ich trainiere gerade für die Western States. Dementsprechend habe ich ordentlich Kilometer gemacht in den vergangenen beiden Monaten. Nicht so viel auf Asphalt, aber einige gute Intervall-Einheiten. Außerdem noch ein sehr guter und sehr langer Lauf vor zwei Wochen.

Meek: Etwa sechs Wochen vor dem Lauf habe ich mit schnelleren Läufen auf der Straße angefangen. Das Meiste davon musste ich auf dem Laufband absolvieren, aber es waren trotzdem schnelle Läufe. Als das Rennen immer näher kam musste ich allerdings ein bisschen kürzer treten, da die Arbeit es nicht anders zuließ. Glücklicherweise konnte ich schon früh in Bratislava anreisen und hatte einen ganzen Tag um zu entspannen. Ich glaube, das hat wirklich geholfen, denn bei Straßenrennen ist viel Konzentration gefragt, um die geplante Pace zu halten.

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Wie hast du dir Verpflegung und Getränke beim Rennen eingeteilt?

Meek: Mein Plan war simpel. Alle 12 Kilometer Gels und Wasser bei jedem Stop. Es war sehr warm, dementsprechend hatte ich einige Schwierigkeiten ausreichend Wasser aufzunehmen und meinen Magen nicht zu verstimmten (denn es war Sprudelwasser aus der Flasche) Gegen Ende hatte mein Magen dann wirklich genug. Er sagte: "Halt einfach an und gib mir ein bisschen Zeit"...da ging es mir schlecht.

Außerdem regnete es sehr heftig, sodass ich etwas abgekühlt wurde und mein Mund nicht so trocken war. Mein Magen schmerzte richtig, aber ich erkannte, dass ich schon sehr weit war also konnte ich mich bis zum Ende pushen.

Olsson: Ich hatte Hilfe von Umara Sports, um meine Ernährung zu optimieren. Ich lief mit einer speziellen Wasserflasche mit einem Energy-Drink, den ich alle 5 Kilometer wechselte. Außerdem nahm ich bei fast jeder Station ein Gel. Wenn ich also das Gefühl hatte, mehr Energie zu benötigen griff ich bei den Stationen zu.

Zu welchem Zeitpunkt hast du erkannt, dass du gewinnen würdest?

Meek: Um ehrlich zu sein schon sehr früh. Aber ich laufe nie ohne die Angst, dass mich doch noch jemand überholt. Ich dachte also an all die anderen guten Läufer in der Welt, das half als ich dann alleine lief.

Olsson: Ich lief allein von Kilometer 20 bis zum Schluss bei 75,05 km.   Ich fühlte mich den ganzen Tag gut und war nicht besorgt um den zweitschnellsten Läufer, der dann schließlich bei 55,92 Kilometer eingeholt wurde.

Noch etwas, das du erzählen möchtest?

Meek: Es kam vor allem auf eine gleichmäßige Pace an. Ich überholte viele Läufer, die zu schnell angegangen waren. Das Training hat mir sehr geholfen, die richtige Pace für mich zu finden und der Rest ist mentale Stärke daran auch festzuhalten. Gegen Ende musste ich ein bisschen nachlassen, war aber mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Olsson: Mein Ziel war es den schwedischen Streckenrekord von 64-65 km zu brechen ohne mich voll zu verausgaben. War ein geiler Tag und ich hab's geschafft.

 

 

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